Frisches Konzept: Das Pferdesportzentrum Lindenhöhe e.V.

Max und Moritz sind seit Jahren auf der "Partner Pferd" in Leipzig mit dabei und sorgen auch schon mal auf dem Abreiteplatz für Spaß und Abwechslung unter den Sportcracks - sozusagen als Botschafter für das Pferdesportzentrum Lindenhöhe e.V. in Bautzen und seine Betreiber. Sie stehen für ein familienfreundliches Konzept und genießen die Streicheleinheiten der zumeist kleinen Besucher - man kann fast schon sagen, sie fühlen sich "sauwohl" im Messetrubel.

Ums Wohlfühlen ihrer Gäste auf der heimischen Reitanlage geht es auch den Brüdern Ralf und Andreas Busch, die den Familienbetrieb in der Nähe von Dresden vor gut einem Jahr von ihrer Mutter übernommen haben. Gemeinsam mit ihrem jungen und motivierten Team haben sie ein umfassendes Service-Paket entwickelt, das Einstellern sowie Reitschülern und Feriengästen eine Rundum-Betreuung bietet und fast alle Sparten des Reitsports abdeckt.

Ziel sei es, Pferde- und Reitsportinteressierte auf ihrem Weg von Anfang an zu begleiten, sagt Ralf Busch. Das geht bei den ganz Kleinen los, die in "Zwergengruppen" für Kinder von 3-6 Jahren spielerisch den ersten Umgang mit Ponies kennenlernen. "Unsere fünf Shetlandponies haben genau die richtige Größe, um behutsam mit dem Reiten zu beginnen. Die Kinder können gemeinsam mit ihren Eltern Ferien auf dem Hof machen, in idyllischer Umgebung und direkter Nähe zu den Pferden und anderen Tieren wie unseren Minischweinen Max und Moritz", berichtet er weiter.

Lea Seehuber betreut als Übungsleiterin Breitensport den kleineren Nachwuchs, die 6 bis 10-Jährigen lernen dann in der zweiten Etappe schon etwas mehr Verantwortung zu übernehmen - durch Ponyspiele, Geländeritte und Theorie. In Voltigiergruppen wird außerdem die Beweglichkeit auf dem Pferd bei Trainerin Juliane Matthes geübt und schon bei ersten Turnieren gestartet. Um die Ausrichtung und Begleitung dieser kümmert sich Michael Tillich, der eher wirkt, als würde er ein Start-Up-Unternehmen leiten, als einen Reitverein. Dementsprechend unkompliziert wird gleich am Messestand das nächste Dresdner Studentreiterturnier angebahnt, die Organisatorinnen schwärmen noch vom letzten Mal: "Die Schulpferde der Lindenhöhe haben sich super für alle Disziplinen geeignet, das haben wir nicht immer so."

Aktuell bereitet der Verein aber erst einmal das Faschingsreitturnier am 22. Februar vor, zu dem das Team gleich herzlich einlädt.

Wer neben Spiel und Spaß mit Pferden in seiner Freizeit als jugendliche Reiterin oder Reiter noch weiter gefördert werden möchte, hat mit Ralf und Andreas Busch, beide Trainer B Leistunssport, die richtigen Partner an der Seite. Zwei gut ausgebildete Sportponies stehen für den Nachwuchs bereit, um Abzeichenlehrgänge erfolgreich zu meistern und sich auf LPO-Turnieren vorzustellen. "25 unserer Reitschüler waren im letzten Jahr auf Turnieren dabei - das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.", sagt Andreas Busch. Er begleitet seine Schülerinnen und Schüler auch gewissenhaft bei der Suche nach dem ersten eigenen Pony oder Pferd, das dann auf der großzügigen Anlage ein ziemlich artgerechtes Leben führen kann.

Denn der Pensionsstall mit Paddockboxen und Offenstall sowie großen Koppeln bietet viel Platz für die Pferde, um sich neben dem Training frei mit ihren Artgenossen draußen zu bewegen. Die Brüder Busch möchten das Offenstallangebot zukünftig noch erweitern, denn die Pferde seien nachweisbarer viel klarer im Kopf als bei der konventionellen Haltung in Innenboxen. "Das braucht aber Zeit, wenn man es richtig machen will.", sagt Andreas Busch. Er würde perspektivisch auch gerne Lehrgänge mit externen Trainern aus dem Profisport anbieten, dafür fehlt aber im Moment noch der Platz für Gastpferde. Ansonsten ist alles da, was das Pferdebesitzerherz begehrt: Führanlage, Solarium, Halle, Springplatz, Longierzirkel, Geländestrecke und die abwechslungsreiche Natur der Oberlausitz gleich vor der Haustür für lange Ausritte. Kein Wunder, dass Ralfs Freundin Lisa, die bei den Kursen ab und an aushilft und ihr Wissen im Horsemanship-Bereich gerne weitergibt, ihre Stute auch bald aus Leipzig nachholt. Wer sein Pferd langfristig auf der Lindenhöhe einstellen will, zahlt für die Paddockbox 330 Euro oder 350 Euro inklusive einer Reitstunde pro Woche. Einzeln kostet der Unterricht 18 Euro für 20 Minuten Intensivtraining.

Das ganzheitliche Konzept umfasst auch eine fundierte Beratung und Betreuung in Bezug auf die Ausrüstung des eigenen Pferdes. Denn Andreas Busch und sein Bruder Ralf als gelernter Diplom-Ingenieur im Bereich Sattelservice bieten in Kooperation mit der Sattlerei Büttner aus Dresden regelmäßige Sattelkontrollen und -anpassung vor Ort an. "Der richtige Unterricht auf gut ausgebildeten Pferden mit passender Ausrüstung - das sollte alles ineinander greifen.", ist Ralf's Philosophie - und auch die des gesamten Teams vom Pferdesportzentrum Lindenhöhe. "Wenn man in einer Pferdefamilie aufgewachsen ist, wie wir, lässt einen die Begeisterung für Pferde nicht mehr los.", sagt sein Bruder Andreas. Wir glauben es ihm aufs Wort und werden uns im Frühjahr auf den Weg nach Bautzen machen, um euch noch mehr Eindrücke von diesem sympathischen Start-Up unter den Pferdebetrieben zu zeigen.

 

 

 

 

 

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